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Klartext bedeutet für uns Grüne, Fakten sachlich und transparent zu kommunizieren, auch bei komplexen Themen. Wir sind davon überzeugt, dass nur so das Vertrauen der Bürger:innen in die Politik bewahrt bzw. wieder aufgebaut werden kann. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ meinte die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und in diesem Sinne habe ich die Entwicklungen zum Sanatorium Hoffmannpark chronologisch festgehalten.
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Sanatorium Hoffmannpark ein mehrjähriger Prozess ist abgeschlossen
Rückschau und zusammenfassende Betrachtung
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-> Das Baujuwel Sanatorium Hoffmannpark war in den 90er Jahren dem Verfall preisgegeben. Durch einen – aus heutiger Sicht – prekären Deal, nämlich, dass auf der dazugehörigen weiträumigen Parkanlage eine großzügige Randbebauung durch eine entsprechende Baulandwidmung ermöglicht wurde, konnte eine originalgetreue Renovierung ausgehandelt bzw. finanziert werden. Während die Bereiche im Süden und Osten rasch verbaut wurden, blieb der Bereich an der Wiener Straße vorerst als Parkanlage erhalten und die Baulandwidmung „geriet in Vergessenheit“.
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-> Der Vorstoß des Eigentümers im Herbst 2022 - in Absprache mit der SPÖ und mit vorläufiger Zustimmung der ÖVP und der NEOS - aus dem bestehenden Bauland
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- durch eine Änderung von Bauland-Sondergebiet in Bauland-Kerngebiet und
- durch eine Änderung der Bebauungsbestimmungen zur u.a. Vergrößerung der insgesamt bebaubaren Fläche
noch mehr rauszuholen, rückte die Bedeutung des Sanatoriums wieder in den Fokus und löste einen berechtigten Proteststurm aus.
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Die Grüne Fraktion hat von Beginn an als Einzige gegen die Änderungen gestimmt. Über 130 Stellungnahmen - eingebracht während der Auflage der Änderungsentwürfe - brachten auch die ÖVP zum Umdenken (was in der Folge zum Bruch der Koalition SPÖ-ÖVP führte). Der Punkt wurde schließlich in der Gemeinderatssitzung einstimmig von der Tagesordnung genommen und eine rechtliche Prüfung zur Erlassung einer Bausperre beschlossen.
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-> Eine Bausperre wurde für zwei Jahre beschlossen (später verlängert auf drei Jahre). Mein Vorschlag zur Einsetzung einer fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe wurde angenommen. Ein Expert:innen-Beirat - mit den von den Grünen zur Veranstaltung Denk-mal Purkersdorf eingeladenen Sachverständigen Prof.in DI Dr.in Caroline Jäger-Klein (Präsidentin ICOMOS Austria); Prof.in DI Maria Auböck (Zentralvereinigung der Architektinnen für Wien, NÖ und Bgld.); Arch. DI Franz Denk (Vorstand bei ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich) wurde eingesetzt. Der Beirat verfasste ein umfassendes Gutachten zum Sanatorium Hoffmannpark: Auf Basis einer Grundlagenerhebung und -analyse wurden Bebauungsoptionen konkretisiert und Empfehlungen für eine denkmalgerechte Bebauungsplanung und Freiflächengestaltung erstellt. In zahlreichen Arbeitssitzungen, zu denen im letzten Schritt auch die Eigentümer eingeladen waren, wurde die nun beschlossene Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes erarbeitet.
-> Was ist besser gegenüber den ursprünglichen Festlegungen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes?
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- der geplante Baukörper wurde vom Sanatorium abgerückt
- Blickachsen bleiben erhalten
- die bebaubare Fläche wurde um mehr als 10% verringert
- bessere Sichtbarkeit des Baujuwels für die Öffentlichkeit - ein geplanter öffentlicher Weg am östlichen Rand ermöglicht eine gute Sicht auf das Sanatorium, mit der davor liegenden Parkfläche – es ist geplant, hier einen Informationspunkt zu schaffen
- die Pflicht zur Erhaltung des historischen Zaunes wurde in die Verordnung aufgenommen
- besserer Schutz der Parkanlage
- Parkplätze sind im oberen Bereich auf ein erforderliches Minimum reduziert; der Rest wird in einer Tiefgarage untergebracht
- der Mistplatz ist in einem wenig einsehbaren Bereich vorgesehen
- die Möglichkeit hier ein NÖ Pflegeheim zu errichten, bleibt durch Absprache mit dem Eigentümer gegeben (die Einrichtung der erforderlichen Mindestbettenanzahl von 72 ist möglich) – hängt aber von der Entscheidung der NÖ Landesregierung ab
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Persönlich tut es mir - als großer Fan des Jugendstils - extrem leid, dass eine Rückwidmung in Grünland-Park nicht möglich war! Ich habe mich in der Arbeitsgruppe massiv dafür eingesetzt, unter den gegebenen politischen und rechtlichen Gegebenheiten, die beste Lösung zu erzielen. Auf meine Initiative wurde die Bausperre erlassen, die Arbeitsgruppe beschlossen, das Schreiben an die Landesregierung verfasst und der Expert:innen-Beirat eingesetzt. Im Rahmen der Sitzungen hätte ich mir oft ein klareres Vorgehen der Gemeinde gewünscht (z.B. entschiedeneres Auftreten gegenüber dem Eigentümer). In emotionalen Diskussionen habe ich immer wieder darauf hingewiesen, dass eine Zustimmung der Gemeinde unbedingt an eine Zustimmung und an einen Konsens mit dem Expert:innen-Beirat gebunden sein muss, was nach langen Verhandlungen gelungen ist.
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Bericht: Alter schützt vor Wohnen nicht! Marga Schmidl berichtet vom Ausstellungsbesuch der Grünen Generation Plus Wienerwald am 9. März 2026 „Wie geht´s Alter?“ am Campus St. Pölten. zum Text
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Newsletterempfehlung: https://www.brodnig.org/2025/07/09/newsletter-auf-steady/ Ingrid Brodnig beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft, ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Umgang mit Desinformation und Hasskommentaren."In unserer Zeit wird oft suggeriert, alles sei Ansichtssache. Aber Fakten sind keine Ansichtssache. Daran müssen wir kollektiv festhalten.
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Petition unterstützen: Superreiche fair besteuern. 34732 Menschen haben schon unterschrieben! Unser Modell ist einfach und fair: Es nimmt Erbschaften bis zu einer Million komplett aus (Freibetrag), aber sorgt dafür, dass Superreiche einen fairen Beitrag für alle zahlen. Je höher das geerbte Vermögen, desto höher soll die Steuer sein. Wer zig Millionen hat, kann schließlich auch einen größeren Beitrag leisten. Wer einen kleinen Geldbetrag oder das Eigenheim der Familie erbt – oder einen Bauernhof bzw. den kleinen Familienbetrieb übernimmt – wäre ausgenommen. zu den Details
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Lernen von Österreichs Fahrradgemeinde Nr. 1:
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Die Radlobby lädt am Samstag, 28. März 2026 um 18:00 zum Infoabend nach Klosterneuburg. Gemeint ist die Vorarlberger Marktgemeinde Lustenau, dort wollte man bis 2030 einen Radverkehrsanteil von 30 Prozent erreichen – und liegt schon heute bei 34 Prozent. Wie das gelang, erklärt Lustenaus langjähriger Bürgermeister Kurt Fischer.
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Als weitere Podiumsgäste diskutieren Verkehrsplaner Hermann Knoflacher und der Klosterneuburger Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Verkehrssicherheit beim Kuratorium für Verkehrssicherheit.
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Radeln geht immer: zum Beispiel am Sonntag, 29. März 2026 ab 11:30 Uhr bei der 15. Wiener Radparade. Radfahren ist die schnellste, bequemste und gesündeste Art, Alltagswege zurück zu legen und entspannt ans Ziel zu kommen. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, spart Geld, Zeit und Nerven. Ganz nebenbei wird die Stadt für alle lebenswerter. Denn mehr Radverkehr bedeutet bessere Luft, mehr Ruhe, mehr Sicherheit und mehr Platz - kurz: Mehr Lebensqualität für alle!
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Wir sind am kommenden Samstag, 21. März bei der Flurreinigung im Einsatz. Treffpunkt Einfahrt Mindersiedlung um 10:00 Uhr. Schaut vorbei! Im Anschluss laden wir zu Kaffee/Tee & Kuchen oder zu einem kleinen Imbiss.
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Am Dienstag, 24. März findet um 19:00 Uhr die nächste, öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Für alle, die nicht live dabei sein können, gibt es wieder einen Live-Stream bzw. steht die Aufzeichnung auch zum späteren Nachschauen zur Verfügung.
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Sonnige Grüße Sabina Kellner und das Grüne Dream-Team
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Impressum: Die DISTELN - Grüne Denk- und Schreibwerkstatt zur Förderung politischer Bildung und Kultur ZVR-Zahl 1653404249
3002 Purkersdorf, Pummergasse 22-26/4/1 kontakt@diedisteln.at
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